Siegesserie der young bulls endet – die Hoffnung bleibt!

Die charisma young bulls haben Spiel 1 ihrer JBBL-Playoffserie am Sonntag gegen Science City Jena mit 65:71 verloren. Obwohl die Kooperationsmannschaft des BBC Osnabrück und des TV Ibbenbüren ihrer Form aus der Relegationsrunde hinterherlief, hatten die Gäste sogar einen Überraschungscoup “in eigener Hand”.

Die Partie beim Bundesliga-Nachwuchs aus Jena, Zweiter der Hauptrundengruppe 2, entpuppte sich von Beginn an als die erwartete schwierige Angelegenheit. Eine zwischenzeitliche 8:4-Führung der young bulls reparierten die Hausherren in Windeseile und setzten sich fortan auch über eine 21:15-Führung nach zehn Minuten weiter ab.

Der Rückstand wuchs im zweiten Viertel bis auf 15 Punkte (19:34) an, ehe die Gäste wiederum zu einem 9:0-Lauf ansetzten und damit wieder in Schlagdistanz kamen. Eine 52:66-Niederlage im Reboundduell verhinderte jedoch, dass die young bulls das Ruder noch einmal gänzlich herumreißen konnten. So lag die Mannschaft von Torvoris Baker und Joel König auch zur Halbzeit (28:34) und nach dem dritten viertel (46:58) zweistellig im Hintertreffen.

„Es ist schade, dass wir das Spiel verloren haben, weil wir einen Sieg in der eigenen Hand gehabt hätten“, ärgerte sich Mario Flohre im Nachgang. „Wir haben uns unglaublich schwergetan und einfach keinen guten Basketball gespielt.Dazu haben wir viel zu viele einfache Körbe liegengelassen.“

Bei 15/44 standen die young bulls nach 40 Minuten aus dem Zweipunkte-Bereich. Aus der Distanz  fielen immerhin 9 Dreier aus 34 Versuchen. An der Freiwurflinie (8/21) zeigten sich die Gäste wiederum nicht treffsicher genug, um dem Favoriten tatsächlich eins auszuwischen.

Im Schlussviertel drückte die Baker-Fünf mit einem 19:13 den Rückstand noch einmal auf unter die Marke von zehn Zählern. Allerdings war es das einzige Viertel, welches die Gäste im ersten von maximal drei Playoff-Spielen in der ersten Runde gewinnen konnten. So konnte das Ende einer Serie von zwölf vorangegangenen Siegen nicht vermieden werden.

„Wir können uns auf das zweite Spiel am Freitag freuen, denn wir sind hier nicht untergegangen“, warf Flohre den Blick voraus. „Wir werden versuchen, das Ding zu holen, um am Sonntag wieder nach Jena fahren zu dürfen und dann in die nächste Runde einzuziehen.“

Um 18 Uhr empfangen die young bulls Science City Jena für Spiel 2 der Serie in der Sporthalle am Goethering in Osnabrück. Sollte sich der Heimvorteil auszahlen, würde noch an diesem Sonntag Spiel 3 in Jena stattfinden. Der Sieger trifft dann auf den Gewinner der Serie zwischen den Metropol Young Stars und der Mitteldeutschen Basketball Academy.

Für die young bulls spielten: Taha Gelöz (18 Punkte), Manuk Wanzelius (12), Elias Krätzig (10), Bennett Glißmann (8), Paul Friesen (8), Luis Pohlmann (6), Keno Hartkemeyer (3), Diego Pinto, Fabian Enge, Bogdan Nekraschevych, Leo Oude Engberink, Rafael Starovoytov

Foto: Martin König

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