JBBL-Saison der charisma young bulls geht dramatisch zu Ende

Durch eine 58:65-Niederlage nach Verlängerung bei Science City Jena ist die JBBL-Saison der charisma young bulls nach der ersten Runde der Playoffs zu Ende gegangen. Das bittere Ende einer hervorragenden zweiten Saison der Kooperationsmannschaft des BBC Osnabrück und des TV Ibbenbüren.

Ein Endspiel in die Runde der letzten 16 Teams in Deutschland hatte sich die Mannschaft von Head Coach Torvoris Baker nur zwei Tage zuvor erspielt. Durch einen 77:63-Heimsieg in Osnabrück in Spiel 2 der Erstrundenserie kam es am vergangenen Sonntag zum Do-or-Die-Szenario in Jena.

Im Osten der Bundesrepublik entwickelte sich das, was man von einem Entscheidungsspiel erwarten konnte: Keine Mannschaft setzte sich großartig ab und auch von einem Offensivspektakel konnte kaum die Rede sein. Zu viel stand für beide Mannschaften auf dem Spiel.

Anschließend an ein 13:12 für die young bulls im ersten Viertel gingen die Gastgeber zum Seitenwechsel beim Stand von 29:25 in Führung. Ein zerfahrenes Spiel blieb es auch im dritten Viertel, welches die Gäste wiederum mit 17:15 gewinnen konnten und somit nur noch mit einem Zwei-Punkte-Rückstand in die vermeintlich letzten zehn Minuten der Saison gingen.

“Die Jungs haben gekämpft, gekämpft und gekämpft”, wollte Baker seiner Mannschaft überhaupt keine Vorwürfe machen. Denn diese hatte in einer an Dramatik kaum zu überbietenden Schlussphase wenige Sekunden vor dem Ende die große Chance auf den Sieg. Per And-One glichen die young bulls die Partie acht Sekunden vor dem Ende erst aus, um dann mit dem zusätzlichen Freiwurf die Chance zu haben, in Führung zu gehen.

Da dieser sein Ziel jedoch verfehlte und der ProA-Nachwuchs aus Jena ihre letzten beiden Versuche der regulären Spielzeit ebenfalls nicht im Korb unterbringen konnten, erhielt das Spiel eine Extraportion. “Das hat uns das Spiel nicht verloren”, unterstrich noch einmal und wies auf anderweitige Fehler im Spielverlauf hin. “Trotzdem hatten wir die Chance, dass Spiel zu gewinnen.”

In der Overtime zahlte sich dann womöglich der Heimvorteil für Jena aus, die in den letzten fünf Minuten zu acht Punkten kamen, während die young bulls nur einen weiteren Punkt auf die Anzeigetafel brachten. “Uns ist die Puste ausgegangen und leider haben wir verloren. Dennoch sind Joel König und ich extrem stolz auf unsere Jungs”, wollte Baker nicht unerwähnt lassen, um sich dann als eine der besten 32 Mannschaften Deutschlands zu verabschieden: “Das war eine sensationelle Saison.”

Für die charisma young bulls spielten: Taha Gelöz (25 Punkte), Manuk Wanzelius (15), Luis Pohlmann (7), Elias Krätzig (6), Keno Hartkemeyer (5), Bennet Glißmann, Bogdan Nekraschevych, Diego Pinto, Elias Seker, Fabian Enge, Paul Friesen, Rafael Starovoytov

Foto: Martin König

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